Das funktioniert für mich
Mein Zettel an der Wohnungstür rettet mir regelmäßig den Kopf. Steht nicht explizit drauf, dass der Schlüssel mitmuss, suche ich ihn eben wieder zehn Minuten im Kühlschrank.
Reizüberflutung stoppe ich nicht mit Achtsamkeitsübungen, sondern ganz profan: Radio aus. Es ist faszinierend, wie viel Denkleistung plötzlich zurückkommt, sobald das Gedudel aufhört.
Bei meiner Migräne hat mir ein Aufenthalt in einer Schmerzklinik mehr gebracht als alle Jahre davor. Dort wird man nicht nur als Kopfschmerz behandelt, sondern als ganzer Mensch. Das kann ich aus eigener Erfahrung wirklich empfehlen.
Mittlerweile werde ich mit Botox gegen die Migräne behandelt. Klingt erst mal nach Schönheitskram, war für mich aber ein Wendepunkt. Die Anfälle kommen seltener, und ich traue mich wieder, Pläne zu machen.

